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Overlock kaufen: Worauf es ankommt
Eine Overlock näht, schneidet und versäubert in einem Arbeitsgang. Das Ergebnis sieht aus wie in gekaufter Kleidung, und die Naht dehnt sich mit, was bei Jersey und Sweat entscheidend ist. Wer einmal damit gearbeitet hat, will die Maschine nicht mehr hergeben.
Die wichtigste Entscheidung ist die Fadenzahl. Drei Fäden reichen zum Versäubern von Kanten. Vier Fäden geben die stabile, elastische Naht, mit der die meiste Kleidung genäht wird, und das ist für die allermeisten die richtige Wahl. Fünf Fäden können zusätzlich eine echte Sicherheitsnaht legen. Für Säume an Jersey brauchst du keine Overlock, sondern einen Coverstich, das sind zwei verschiedene Maschinen.
Das zweite wichtige Merkmal ist der Differentialtransport. Er verhindert, dass sich Jersey beim Nähen wellt oder feste Stoffe zusammengeschoben werden. Praktisch jede Maschine ab der Mittelklasse hat ihn, prüfen lohnt sich trotzdem.
Der dritte Punkt ist das Einfädeln. Vier Fäden durch enge Wege zu bekommen, ist der Teil, an dem Anfänger verzweifeln. Farbmarkierungen helfen, Lufteinfädelung wie bei baby lock löst das Problem vollständig. Wenn du dir unsicher bist, zeigen wir es dir bei der Übergabe einmal in Ruhe.










